Ein freier Tag, alle Helfer verfügbar, keine Termine: Für viele Berufstätige klingt der Umzug am Sonntag wie die perfekte Lösung. Gleichzeitig kursieren Fragen und Mythen: „Darf man am Sonntag umziehen?“, „Was ist mit Lärm und Ruhezeiten?“, „Gilt ein LKW-Fahrverbot?“ – und: „Wird das am Ende teurer?“
In diesem Leitfaden klären wir, Ihre Umzugsunternehmen Berlin Experten, die Rechtslage, zeigen, was erlaubt ist und was nicht, und geben Ihnen eine praxiserprobte Schritt-für-Schritt-Planung, damit Ihr Sonntagsumzug mit GreenMove Umzüge ruhig, stressarm und rechtssicher gelingt.
Kurzantwort: Ist ein Umzug am Sonntag erlaubt?
Ja, umziehen am Sonntag ist grundsätzlich möglich, aber mit Einschränkungen. Entscheidend sind:
- Sonntagsruhe & Lärmschutz: lärmintensive Arbeiten (z. B. Bohren, Sägen, Wandschlitze) vermeiden. Das Umweltbundesamt betont, dass insbesondere in Wohngebieten strenge Lärmschutzvorschriften gelten, um die Erholungszeit am Sonntag zu gewährleisten.
- Fahrverbote: LKW > 7,5 t dürfen an Sonn- und Feiertagen meist nicht fahren. Kleinere Transporter sind die Alternative.
- Hausordnung/Mietvertrag & lokale Vorgaben: können strengere Regeln festlegen (z. B. ganztägige Ruhe, Verbot handwerklicher Arbeiten).
Mit einer ruhigen, rücksichtsvollen Planung und geeignetem Fahrzeug ist ein Umzug am Sonntag realistisch – besonders, wenn der Fokus auf Tragen, Transport & Einräumen liegt.
Für wen lohnt sich der Umzug am Sonntag?
Der Sonntag ist ideal, wenn Sie:
- beruflich stark eingebunden sind und unter der Woche keine Zeit haben,
- Helfer nur am Wochenende organisieren können,
- im Stadtverkehr stressfrei Parkplätze und Halt finden möchten,
- den gesamten Tag am Stück nutzen wollen (ohne Meetings, Kita, Schule etc.).
Gerade Familien und Berufstätige profitieren – vorausgesetzt, die Ruhezeiten werden respektiert und lärmintensives Werkzeug bleibt im Schrank.
Rechtlicher Rahmen: Was ist am Sonntag erlaubt – und was nicht?
Sonntagsruhe (Lärmschutz):
Der Sonntag ist besonders geschützt. Erlaubt sind leise Tätigkeiten wie Kisten tragen, Möbel bewegen (ohne Herumwerfen), Einräumen, Reinigen.
Nicht bzw. nur sehr eingeschränkt erlaubt: Bohren, Hämmern, Sägen, Wandmontagen, laute Renovierung. Planen Sie diese Arbeiten auf Samstag oder einen Werktag. Die rechtliche Grundlage für die Sonntagsruhe findet sich im Arbeitszeitgesetz (§ 9 ArbZG) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, das Arbeiten an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich untersagt, um die allgemeine Ruhe zu schützen.
Fahrverbot & Fahrzeugwahl:
- LKW über 7,5 t: Sonntags i. d. R. Fahrverbot – damit scheidet der große 12-Tonner aus.
- Transporter/3,5-t: können am Sonntag fahren – meist die beste Wahl für den Sonntagsumzug.
- Mehrfahrten statt Megalaster: Besser ein leiser Kleintransporter als Ärger mit Fahrverboten.
Laut dem ADAC gilt für LKW über 7,5 Tonnen ein bundesweites Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen, was private Umzüge mit großen Fahrzeugen deutlich einschränkt.
Regionale Unterschiede:
Landesgesetze und kommunale Verordnungen (Feiertage, stille Tage, Sonderregelungen) können abweichen. Prüfen Sie bei Unsicherheit Hausordnung, Mietvertrag und ggf. beim Ordnungsamt nach – GreenMove unterstützt Sie dabei. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass auch Hausordnungen und Mietverträge Regelungen enthalten können, die Sonntagsarbeiten oder Umzüge untersagen – ein Blick hinein lohnt sich also vor der Planung.
Die größten Stolpersteine beim Umzug am Sonntag
Lärmkonflikte mit Nachbarn
Einer der häufigsten Gründe für Ärger beim Umzug am Sonntag sind verärgerte Nachbarn. Schon das Rollen schwerer Möbel oder lautes Türenschlagen kann als Ruhestörung empfunden werden. Informieren Sie Ihre Nachbarn rechtzeitig – ein freundlicher Hinweis im Hausflur oder ein kurzes Gespräch wirkt oft Wunder und verhindert Beschwerden.
Fahrzeug falsch gewählt
Viele unterschätzen das Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen an Sonn- und Feiertagen. Wer dennoch mit einem großen Umzugswagen unterwegs ist, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch Verzögerungen durch Kontrollen. Planen Sie lieber mit einem Transporter bis 3,5 Tonnen, auch wenn dafür eventuell zwei Fahrten nötig sind – so bleibt Ihr Umzug legal und entspannt.
Feiertage/Stille Tage
An sogenannten stillen Feiertagen wie Karfreitag, Volkstrauertag oder Totensonntag gelten besonders strenge Ruhevorschriften. An diesen Tagen ist ein Umzug in der Regel nicht erlaubt oder nur mit Ausnahmegenehmigung möglich. Prüfen Sie daher frühzeitig den Kalender und verschieben Sie Ihren Umzug gegebenenfalls auf Samstag oder einen Werktag, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
Montage & Bohrarbeiten am Sonntag
Bohren, Hämmern oder Montieren gehört zu den Tätigkeiten, die am Sonntag verboten sind – auch in der eigenen Wohnung. Selbst kurze Arbeiten können eine Ruhestörung darstellen und Bußgelder nach sich ziehen. Planen Sie handwerkliche Aufgaben daher am besten auf Samstag oder werktags, damit Sie sich am Sonntag ganz auf den leisen Teil des Umzugs konzentrieren können.
So planen Sie einen rechtssicheren, entspannten Sonntagsumzug
Vorab: Der TÜV Rheinland empfiehlt, bei jedem Umzug auf eine sichere Arbeitsweise, rutschfeste Wege und gute Vorbereitung zu achten – gerade, wenn Helfer am Wochenende im Einsatz sind.
Vorlauf organisieren (Freitag/Samstag):
- Packen Sie alle Kartons fertig.
- Möbel weitgehend zerlegen (leise Schritte vorziehen, laute Arbeiten auf Samstag).
- Beschriften Sie Zimmer und Kartons für effizientes Tragen.
- Zugang (Alt-/Neubau) klären: Fahrstuhl, Schlüssel, Treppenhausbreite.
Nachbarn informieren:
- Mindestens 48 Stunden vorher freundlicher Hinweis im Hausflur („Umzug am Sonntag, wir geben uns Mühe, leise zu sein, ca. 9–16 Uhr“).
- Direkte Nachbarn kurz persönlich ansprechen – schafft Verständnis.
Fahrzeug & Route festlegen:
- Transporter ≤ 3,5 t reservieren (sonntags erlaubt).
- Parkzone/Halteverbot vorab prüfen. Für Sonntag früh reserviert? GreenMove übernimmt gern die Behördenwege.
Startzeit & Team:
- Früh beginnen (z. B. 8–9 Uhr), solange es ruhig bleibt.
- Trage-Kette bilden, Treppe freihalten, Wege sichern (Decken, Kantenschutz).
Lautes vermeiden, Leises priorisieren:
- Kein Bohren oder Hämmern.
- Aufbau steckbarer Möbel (leise), Positionieren von Schränken, Einräumen.
Kurze Pausen & Energie:
- Sonntagsumzug heißt ohne Zeitdruck, aber mit Routine. Wasser, Snacks, Handschuhe, Rollbretter, Zurrgurte einplanen.
Abschluss & Übergabe:
- Grobreinigung leise möglich.
- Wohnungsübergabe am Sonntag? Vorher mit Vermieter abstimmen; sonst Montag einplanen.
Kosten & Preisfaktoren: Wird der Sonntag teurer?
Mögliche Zuschläge:
Einige Unternehmen berechnen Sonntagszuschläge (Personal/Kapazität). Bei GreenMove erhalten Sie klare Transparenz vorab – ohne Überraschungen.
Was beeinflusst den Preis?
- Volumen (m³) & Tragewege (Etage, Fahrstuhl, Distanz zum Fahrzeug)
- Zugang (Halteverbot, Treppenhaus, Lastenaufzug)
- Montageleistungen (am Samstag/Werktag günstiger planbar)
- Distanz & Fahrtenanzahl (Transporter statt LKW → ggf. zwei Fahrten)
Tipp: Wer Montage und laute Arbeiten auf Samstag/Werktag verlegt und den Transport am Sonntag nutzt, kombiniert Rechtssicherheit mit Kostenkontrolle.
Alternativen zum Umzug am Sonntag (und wann sie sinnvoll sind)
Umzug am Samstag:
- Größere Flexibilität bei Montage und Renovierung.
- Fahrzeugwahl leichter; LKW-Einsatz möglich.
- Ideal, wenn viel Aufbau/Bohrungen anstehen.
Umzug unter der Woche:
- Häufig günstiger, weniger Nachfrage.
- Behördengänge und Übergaben einfacher terminierbar.
- Gut, wenn Sie frei nehmen können oder Homeoffice flexibel ist.
Kombi-Modell (GreenMove-Tipp):
- Samstag: Zerlegen, Bohren, Montagen, Halteverbote stellen, heikle Arbeiten.
- Sonntag: Leiser Transport, Tragen, Stellen, Einräumen.
- Montag: Feinschliff, Restarbeiten, Übergabe – stressfrei.
Checkliste: Umzug am Sonntag im Schnelldurchlauf
- Termincheck: kein „stiller Feiertag“, Hausordnung/Mietvertrag gelesen
- Fahrzeug: Transporter ≤ 3,5 t reserviert
- Halteverbot/Parkzone organisiert (falls nötig)
- Vorbereitung am Samstag: packen, Möbel leise zerlegen, Schutzmaterial
- Nachbarn informiert (Zettel + persönlich)
- Ablaufplan: frühe Startzeit, Trage-Kette, Rollen/Tragegurte, Schutz für Wände/Ecken
- Lärm vermeiden: keine Bohrer/Sägen, kein Schlagwerkzeug
- Energie: Getränke, Snacks, Pausen
- Notfallnummern: Fahrer/Teamleitung, GreenMove-Kontakt, Vermieter/Hausverwaltung
Häufige Fehler – und wie Sie sie vermeiden
„Wir bohren schnell zwei Regale.“
Klingt harmlos, ist aber am Sonntag tabu – Bohren zählt zu den lärmintensiven Tätigkeiten und kann Ärger mit Nachbarn oder Bußgelder nach sich ziehen. Besser: solche Arbeiten auf Samstag oder einen Werktag verschieben.
„Ein großer LKW spart Fahrten.“
Mag praktisch klingen, ist aber sonntags meist nicht erlaubt – das Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gilt bundesweit. Nutzen Sie lieber einen Transporter und planen Sie zwei ruhige Touren, statt rechtliche Risiken einzugehen.
„Nachbarn merken das nicht.“
Eine schlechte Idee – Lärm überträgt sich leichter, als man denkt, besonders in Mehrfamilienhäusern. Ein Aushang im Treppenhaus oder eine kurze Ansprache sorgt für Verständnis und vermeidet Konflikte.
„Wir starten um 13 Uhr.“
Zu spät! Nutzen Sie Tageslicht und Ruhezeiten sinnvoll, indem Sie früh beginnen und am Nachmittag fertig sind. So läuft der Umzug effizient – und Sie stören niemanden während der Abendruhe.
Warum GreenMove Umzüge der richtige Partner für Ihren Sonntagsumzug ist
Rechtssicher planen
Bei GreenMove Umzüge wissen wir genau, welche Ruhezeiten gelten, welche Fahrzeuge am Sonntag erlaubt sind und welche lokalen Besonderheiten in Berlin und Umgebung beachtet werden müssen. So stellen wir sicher, dass Ihr Umzug nicht nur reibungslos, sondern auch gesetzeskonform abläuft.
Effiziente Logistik
Von der Transporter-Planung über das Einrichten von Halteverboten bis hin zu gut koordinierten Trage-Teams – bei uns kommt alles aus einer Hand. Wir bringen das nötige Schutzmaterial mit und sorgen für einen flüssigen Ablauf ohne Stress oder Verzögerungen.
Transparente Preise
Wir stehen für ehrliche und nachvollziehbare Kalkulationen. Alle eventuellen Sonntagszuschläge werden im Voraus klar kommuniziert – so erleben Sie beim Umzug keine bösen Überraschungen, sondern wissen genau, womit Sie rechnen können.
Rücksicht & Qualität
Unsere Teams arbeiten leise, sauber und respektvoll – sowohl in Ihrem alten als auch im neuen Zuhause. Saubere Treppenhäuser, geschützte Böden und Wände sowie ein rücksichtsvoller Umgang mit Nachbarn sind für uns selbstverständlich.
Flexible Alternativen
Falls ein Sonntag nicht passt, bieten wir Samstags- oder Werktagstermine sowie Kombi-Modelle an. Auf Wunsch übernehmen wir auch Montagearbeiten, Ein- und Auspackservice oder den kompletten Umzugsablauf – individuell auf Ihre Situation abgestimmt.
FAQ – Umziehen am Sonntag
Ist ein Umzug am Sonntag grundsätzlich erlaubt?
Ja, Umziehen am Sonntag ist möglich, wenn Lärmschutz und Ruhezeiten beachtet werden und kein LKW > 7,5 t genutzt wird. Prüfen Sie zusätzlich Hausordnung und Mietvertrag.
Darf ein 7,5-Tonner am Sonntag fahren?
In der Regel nein. Für den Sonntagsumzug ist der Transporter (bis 3,5 t) die sichere Wahl. GreenMove plant die passende Fahrzeuggröße.
Welche Uhrzeit ist sonntags sinnvoll?
Früh starten (z. B. 8–9 Uhr), ruhig arbeiten, Einräumen priorisieren. Abends die Nachtruhe respektieren.
Dürfen wir am Sonntag bohren und Möbel montieren?
Bohren/Hämmern ist wegen der Sonntagsruhe meist nicht zulässig. Montagen am besten Samstag oder werktags erledigen.
Gibt es Strafen bei Ruhestörung?
Ja, Bußgelder sind möglich. Vorbeugung: leiser Ablauf, Nachbarn informieren, keine lauten Werkzeuge.
Ist ein Umzug am Sonntag teurer?
Es können Sonntagszuschläge anfallen. Mit GreenMove erhalten Sie transparente Preise – wir zeigen Alternativen (Samstag/Werktag), wenn das günstiger ist.
Was ist, wenn der Sonntag ein „stiller Feiertag“ ist?
Dann gelten teils strengere Regeln – oft ist ein Umzug nicht empfehlenswert. Wir prüfen den Termin mit Ihnen vorab.
Kann ich mit Freunden statt mit Profis umziehen?
Ja – achten Sie dann besonders auf leises Tragen, gesicherte Wege und Transporter-Regeln. Profis sorgen für Tempo, Schutz und Rechtssicherheit.
Wie kombiniere ich Kosten & Rechtssicherheit optimal?
Samstag (Montagen) + Sonntag (leiser Transport) + Montag (Feinschliff). So verteilen Sie Aufwand und bleiben regelkonform.
Betreut GreenMove auch Behördliches wie Halteverbote?
Ja. Wir kümmern uns um Halteverbotszonen, Parkflächen und die saubere Beschilderung – auch fürs Wochenende.


